Toskana-Workshop 2016

Urlaub und Kreativität in der Toskana

Das malerische Landgut in der Hügellandschaft von Montaione trägt offiziell den klangvollen Namen „Azienda Agricola il Poggio di Sughera“, doch bei seinen Lüdinghauser Stammgästen wird es liebevoll „unser Poggio“ genannt.
Seit Anbeginn der Italien-Workshops bietet es dem Dozententeam und den Teilnehmern eine gemütliche und typisch toskanische Unterkunft.
Auch im Frühsommer 2016 machte sich wieder eine bunt gemischte Reisegruppe auf den Weg in die sonnenverwöhnten Hügel, um sich hier zwei Wochen lang in verschiedenen Bereichen künstlerisch zu betätigen:
Für die Eine waren es erste Gehversuche an der Leinwand, für den Anderen eine künstlerische Weiterbildung in außergewöhnlicher Umgebung, für die Dritte vielleicht einfach eine kleine Alltagsflucht: Die Motivation der Teilnehmer an der 14-tägigen Reise konnte unterschiedlicher kaum sein.
„Und trotzdem merkten wir schnell, dass wir alle ähnlich ticken“, brachte es ein Teilnehmer auf den Punkt. Insbesondere das Abendprogramm – gemeinsames Kochen, ein Musikabend mit Gitarre („Das war wahrscheinlich der erste westfälische Abend auf Italienisch!“) oder der Grillabend festigte die Bande, die die Teilnehmer tagsüber beim kreativen  Arbeiten knüpften: In überschaubaren Kleingruppen, ganz nach persönlichen Interessen, widmeten sich die Teilnehmer beherzt neuen Aufgaben in den Bereichen Malerei, Skulptur und digitale Fotografie und ließen sich von den Dozenten Tipps und Kniffe erklären. Oft dienten dabei die weitläufigen Außenanlagen des uralten Landguts als Studienzimmer. Die Fotogruppe brach darüber hinaus zu einem unvergesslichen Außentermin auf: In der verlassenen Psychiatrie in Volterra begaben sie sich auf Motivsuche und ließen sich zwischen verwaisten Badewannen, wie vergessen abgestellten Rollstühlen und an die Wände gekritzelten Lebensgeschichten der damaligen Insassen von der beklemmenden Stimmung einnehmen.
Touren in die nähere Umgebung, zum Beispiel zum Leonardo-da-Vinci-Museum, markierten weitere Highlights der Reise. Auf einem kleinen, feinen Weingut Orzale südlich von Arezzo stand schließlich die Weinprobe auf dem Programm, die bei einer Reise in die Toskana natürlich nicht fehlen darf.

Vor einer logistischen Herausforderung stand am Ende der Reise wie immer das Dozententeam: Material und Ausrüstung in die Toskana zu transportieren, ist eine Sache. Das ausgelebte kreative Potential einer 15-köpfigen Teilnehmergruppe in Form von Bildern und Skulpturen wieder nach Hause zu bringen, steht auf einem anderen Blatt. Doch als eingespielte Mannschaft schulterten die Begleiter auch diese Aufgabe.

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